Kloster der Dominikanerinnen

von St. Magdalena

Speyer

   

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Unsere Gemeinschaft heute

 

Das Leben des hl. Dominikus war geprägt von apostolischem Eifer und glühender Hingabe für das Heil der Menschen. Darum ist auch der apostolische Dienst die Hauptaufgabe unserer Gemeinschaft.

In der Einheit von Gebet und Arbeit versuchen wir das zu verwirklichen, was der hl. Thomas von Aquin so ausdrückt: Meditieren und das in der Meditation Erkannte  anderen weitergeben.

 

Wie in allen vorausgegangenen Jahrhunderten, so ist unsere Gemeinschaft auch heute überschaubar. Wir kennen einander und wissen umeinander, auch wenn uns der Atlantik von unseren Missionsstationen trennt und wir in verschiedenen Sprachen sprechen. Unser Kloster St. Magdalena in Speyer ist Mutterhaus für uns alle.

 

Als Gemeinschaft leben wir in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung und nehmen uns als Schwestern an, unabhängig von Herkunft oder Beruf.

 

 

Durch die Gelübde

der Armut im Sinn eines einfachen und anspruchslosen Lebens,

der gottgeweihten Ehelosigkeit und

des Gehorsams als stetes Bemühen, den Willen Gottes zu erfüllen in der Übernahme und Ausführung der Aufgaben unserer Gemeinschaft

wollen wir frei und verfügbar sein für den Anruf Gottes und den Dienst an den Menschen.

 

Unsere apostolische Tätigkeit, die nachweislich seit dem 14. Jahrhundert auf die christliche Erziehung der Jugend ausgerichtet ist, ist heute erweitert durch soziale und pastorale Dienste.

 

         

links: Unterricht, rechts: Schulpastoral

 

    

links: Betreuung im Altenheim, rechts: Krankenpflege

 

  

links: Kindergarten, rechts: Unterricht

 

    

Hilfe für die Armen

 

Zu unserem klösterlichen Leben gehören die tägliche Teilnahme an der Eucharistiefeier, die eucharistische Anbetung und das Chorgebet.

 

    

 

Unsere heutige Klosterkirche in barockem Stil wurde 1717 feierlich konsekriert. Sie ist der Ort, der täglich unsere Gemeinschaft betend vereint und uns über Kontinente hinweg miteinander verbindet.

 

In der täglichen Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten beten wir vor allem in den drei uns aufgetragenen Intensionen:

 

für die Einheit der Christen,

für den Frieden in der Welt und

für die stete Erneuerung der Kirche im Geist des Evangeliums.

 

    

 

Ein besonderes Schmuckstück unserer Kirche ist die spätbarocke Weihnachtskrippe. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die beweglichen Wachfiguren sind 80 bis 90 cm groß.

 

 

Zur Zeit (Stand August 2007) leben in unserer Gemeinschaft 138 Schwestern, davon 38 in Brasilien und 37 in Peru.

Unsere älteste Schwester ist 95 Jahre alt, unsere jüngste 20 Jahre.

In Peru haben wir 3 Postulantinnen und 5 Novizinnen und in Brasilien sind 1 Postulantin und 4 Novizinnen.